Wieder zurück …

 … aus Kopenhagen. Und der letzte Tag war nochmal richtig interessant. Die Vorträge waren interessant und vor dem Abflug war sogar noch etwas Zeit, noch einen letzten Blick in Kopenhagen zu riskieren.

Am Vormittag haben wir es etwas über Synchronized Hyperedge Replacement gehört. Allein das Konzept der Hyperedge ist schon lustig. In Graphen gibt es normaler Weise eine Mengen von Knoten und eine Kante verbindet dann genau zwei Knoten miteinander (also ähnlich einem Staßennetz, wo Kreuzungen einem Konten entsprechen und die Kanten die Straßen wären). Eine Hyperedge, also Hyperkante, verbindet nun beliebig viele Knoten miteinander, also drei, vier, oder auch nur einen Knoten (so ne Art Kreisverkehr). Kann man natürlich nicht sinnvoll zeichnen, weshalb die Graphiken aus Blöcken mit Tentakeln bestanden. Im Endeffekt könnte man auch einfach zwei Arten von Knoten einführen (hallo Petrinetze ;-)), aber dann hätte man ja keine Hyperedges. Und wofür das alles? Um Geschäftsprozesse zu modellieren – jedoch kaum, um sie auszuführen oder zu analysieren …

Und nachmittags haben zwei lustige Italiener (Mario und Gianluigi) uns eine Menge über Choreographien und Contracts erzählt. Wenn ich eine Vorstellung von einer Zusammenarbeit verschiedener Prozesse habe (Choreographie – und das Bild vom Tanzen ist hier genau richtig), sollen die Contracts sicher stellen, dass Prozesse, die ich im Internet finde, sich ordentlich in die Choreographie einordnen.

Ja, war schon heftig theorielastig, aber gegen vier war Schluss und wir haben auch unser „Diplom“ erhalten.

Mit Christian wollte ich dann noch zum Rundenturm, der unter Anderem schon als Observatorium und Studentenkirche genutzt wurde. Eirini wollte uns noch begleiten, Christian (Saarbrücken) und Elie hatten anscheinend noch vom Vortag genug *g*. Es wurde eng, da der Turm schon um 5 Uhr Kassenschluss hatte, aber wir haben es rechtzeitig geschafft und einen tollen Blick über die Stadt. Besonders interessant fand ich einige andere Kirchturmspitzen. Neben dem Turm mit der außen angebrachten Wendeltreppe gibt es noch einen mit mit einer gezwirbelten Spitze.

Danach ging es noch herüber nach Christiansborg, einen durch einen Kanal abgetrennten Teil mit der Stadtbibliothek und einem weiteren Schloss. Wir haben uns ein wenig das letztere angeschaut. Dort gibt es auch ein Museum, das gerade eine Thorvaldsenausstellung beherbegt, also Objekte des einzigen Protestanten, der jemals für den Vatikan bildhauen durfte (nämlich das Grab Pius VII). Nachdem wir noch einen kleinen durch bipolare Kräfte an Ort und Stelle gehaltenen Cache gefunden hatten (den anderen beiden schien es durchaus auch etwas Spaß zu machen), war die Zeit auch schon vorüber und wir gingen zum Hotel zurück, wo wir am Morgen das Gepäck gelassen hatten.

Wir waren pünktlich am Flughafen, wo wir genug Zeit zum Essen und Erkunden des riesigen (!) Flughafens hatten und auch der Rückflug ging pünktlich.

In Berlin angekommen konnten wir uns quasi für die vielen Touristentipps der Kopenhagener bedanken, in dem wir einer Frau den Weg durch Berlin weisen konnten, die doch sichtlich verunsichert Ihrer Reiseroute nach Friedenau war (da hätte ihre Freundin sie ruhig abholen können, gerade um die Zeit …).

Ja, das war es leider. Ich will auf jeden Fall irgendwann hier nochmal ein Tage verbringen, vor allem um auch etwas in den Museen zu sehen 🙂

Ein (nicht mehr genutzes) stilles Örtchen

Blick über Kopenhagen

Das Observatorium auf dem Runden Turm

Blick auf Fußgängerzone

Schick Sonne vor Kirchturm

Alte Sternenkarte

Tivoli

Die Ny Carlsberg Glyptotek - leider nur von außen gesehen :(

CC BY-NC-SA 4.0 Wieder zurück … von Christian Gierds ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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