Von Delhi nach Varanasi

So, eigentlich wollte ich Delhi nochmal bloggen, aber leider ging da im Internetcafe einiges schief, sodass ich erst jetzt wieder dazu komme. So sind wir mittlerweile in der heiligsten Stadt der Hindus, von wo es morgen schon wieder weiter geht.

Am dritten Tag in Delhi hiess es wieder um sieben Uhr aufstehen, weil wir volles Programm hatten. Als erstes Stand Feroh Shah’s Grab auf dem Plan. Wir nahmen fuer 3 Rs (durch 60 rechnen ;)) den Bus, und wunderten uns, dass wir so schnell da waren. Das Ganze beruhte auf einem Missverstaendnis, der Typ hat eine Stadt gebaut, wir wollten aber zu seinem Grab, dass ganz weit im Sueden liegt. Der Rikschafahrer, der uns hingefahren hat, wusste auch nicht genau, wo es ist, aber immerhin waren wir in der Naehe. Wir gingen in den Greenpark und fanden dort auch zwei Graeber und eine Moschee, ob unser Grab dabei war, wissen wir nicht genau, aber schick war es. Daneben gabe es sogar noch einen Deer Park, also Gehege mir Hirschen.

Danach ging es weiter nach Jahan Panar. Dieses war leider abgesperrt, von dort aus ging es aber noch weiter zu einem weiteren Tempel, den wir auf einer Google-Earth-Karte gesehen hatten. Dort gab es keine Touristen, sondern nur Schluempfe, die anscheinend restaurieren sollten. Unsere Anwesenheit hat niemanden gestoert, sodass wir nach Herzenslust alles bestaunen und erklettern konnten – nirgends Absperrungen oder andere Hindernisse. Auf dem Dach des Tempels entdeckten wir noch ein anderes Gebaeude (ein Grab wohl), welches nur ein paar Meter entfernt war. Dort begruesste uns ein Schluesselwaechter, der uns das zentrale Grab aufschloss, ein wenig erklaerte und rumfuehrte. Am Ausgang erwartet uns dann noch ein Hundewelpe (einer von vielen, die wir bis jetzt gesehen haben) – total suess.

Weiter ging es Qutub-Minar (der Name erinnert mich ja irgendwie an den Herrn der Ringe :)). Dort steht eine riesige Saeule (=Minar, daher auch das Minarett). Daneben gibt es auch wieder eine Moschee und Graeber, total schick. Vorallem die Verziehrungen und die Inschriften sind wunderschoen. Dort haben wir uns dann doch recht lang aufgehalten, und es war sicher eines unsere Highlights bis jetzt.

Von dort ging es anschliessend nach Tugladabad, einer ehemaligen Hauptstadt. Dort haben sich unsere ISICs wieder bezahlt gemacht, wir kamen zum Inderpreis von 10 Rs anstelle von 200 Rs rein 🙂 Das Gelaende war genial, riesige Mauern, an deren Rand wir lang kletterten und kaum Touristen. Lustigerweise arbeiteten dort auch Leute … sie stellten anscheinend Zement her. Mit einem Muehlrad zermalmten sie die vor Ort vorhandenen Steine zu Pulver usw. Ziemlich krass, wenn man bedenkt, dass die Steine echte Geschichte sind. (Aber ist ja nix Neues, Steine wiederzuverwenden 🙁 ). Gegenueber der Festung befand sich noch ein Grab, das frueher komplett von einem kuenstlichen See umgeben war. Dort hat uns ein aelterer Herr rumgefuehrt und uns alles moegliche erzaehlt (mehr gezeigt als gesprochen, aber trotzdem) und der rote Sandstein war richtig klasse. Beim Rausgehen habe wir dann noch eine Affenbande gesehen, echt lustig.

Zum Schluss wollten wir nochmal nach Feroh Shas Kotla, diesmal wirklich. Leider waren wir erst kurz vor Sonnenuntergang da, aber trotzdem konnten wir uns noch alles anschauen und die Ashokasauele bewundern.

Das Abendbrot war dann nach dem langen Tag echt lecker, Thali (Mischmasch aus allen Speisen) und Sambarhreis gab es *yamm*

Auch am letzten Tag in Delhi ging es um sieben aus dem Bett, wir hatte uns eine kleine Rundreise vorgenommen. Noch vor Oeffnung waren wir am Akshadamtempel, einem riesigen Hindutempel. Leider durfte man aber auch gar nichts mit reinnehmen, sodass wir vor allem keine Fotos schiessen konnten, dabei war die Anlage so unglaublich toll. In dem riesigen Zentraltempel konnten wir dann eine Zeremonie miterleben, bei der gesungen wurde und die Priester Kerzen von den Statuen hin und her wedelten, um anscheinend die Spiritualitaet einzufangen. Diese wurde dann auf die Glaeubigen uebertragen. Nach unserem Fruehstueck (namentlich kann ich mich noch an Chai (Milch im Tee ist schon irgendwie komisch, obwohl es schmeckt) und O-Saft erinnern, der Rest war aber auch total lecker). Wir haben uns auch kurz mit einer Hindufamilie aus Florida unterhalten, die auch total von dem Tempel begeistert war. Und dann gab es da einen total coolen Souvernirshop, den wir gepluendert haben. Fuer 40 Rs (also nicht mal einen Euro) haben wir uns eine CD mit Gebetsliedern geholt, auf die wir schon total gespannt sind, denn die Gesaenge sind echt cool.

Von dort aus ging es zum Bahai House of Worship, was uns vom Zwecke her recht wenig interessierte. Lediglich die aeussere Erscheinung des Lotustempels (Lotusform ;)) war echt schick.

Anschliessend liessen wir uns dann zum Klomuseum fahren, in dem viel zum Thema Toiletten in Form von Bildern und echten Exemplaren gezeigt wurde. War schon ganz witzig.

Auf dem Weg zurueck in die Stadt haben wir die U-Bahn ausprobiert, und widererwarten war sie modern, gross, sauber und sicher. Man bekommt dort auch keine Fahrkarten mehr, sondern Token, kleine Plastechips, die den Fahrpreis gespeichert haben 🙂

Nach dem Janta Manter und einem superschicken Sikh-Tempel – echt spannend – haben wir noch Abendbrot gegessen, waren im Internetcafe (Festplatte mitnehmen war ne doofe Idee, gibt in jedem Cafe einen anderen Trojaner 🙁 ), und sind dann weit nach Mitternacht ins Bett.

Am naechsten Morgen stand noch etwas Sightseeing an, bevor wir abends zur Bahn mussten. Ein bisschen war noch Pflichtprogramm angesagt: Der Ort von Ghandis Verbrennung und den von seiner Ermordung. Im Craftsmuseum haben wir eine richtig coole Vorstellung einer Goettergeschichte gesehen und dann haben wir uns noch die Nizamuddinmoschee angeschaut, wo eine Eintragung ins „Gaestebuch“ in eine Spende muendete … diese Ganoven.

Auf die Zugfahrt waren wir ja schon maechting gespannt, wir hatten einen Sleeper gebucht. Der Zug war puenktlich da, weil er in Delhi einsetzte, und das Abteil sa okay aus. Die Rueckenlehnen konnten hochgeklappt werden, sodass jeweils drei Leute uebereinander schlafen konnten. Es wurde relativ voll, weil noch viele Pendler aus der Stadt fuhren. Ausgerechnet in unser Abteil kamen „Hare Rama“-Leute, die dann irgendwann zu beten anfingen. Zu fuenft auf einen Sitz wurde gesungen und es war doch sehr interessant und gar nicht nervig, obwohl es sehr unerwartet war. Nebenbei haben wir noch spicy Tomatosoup gegessen und irgendwann auch ein wenig geschlafen. Natuerlich mit Verspaetung sind wir in Jaipur angekommen, sind mit der Rikscha zum Hotel und nur noch ins Bett.

Da man sich das Hawa (sprich: Hauer) Mahal, den Palast der Winde am besten bei Sonnenaufgang anschauen soll (tolles Licht, wenig Touristen), sind wir trotz der langen Nacht zeitig raus und in die Pink City, wie die Altstadt von Jaipur genannt wird. Und es hat sich gelohnt, die Fassade, die den Haremsdamen einen heimlichen Blick auf die Strasse gewaehren sollte, sah superschick aus. Auch der Palast selbst war wunderschoen. Leider war diesig, sodass man die Stadt eher schlecht ueberblicken konnte.

Auch der Stadtpalast war echt genial. Der Maharadscha, der dort immer noch wohnt, laesst sich den Anblick aber auch fuerstlich von den Touristen entlohnen (wir zahlen in der Regel das 10 bis 20-fache gegenueber den Einheimischen ;)).

Am Nachmittag liessen wir uns zum Tigerfort hochfahren, dass direkt ueber der Stadt liegt, und eigentlich einen tollen Blicke bieten sollte. Leider war es diesig aber ein wenig haben wir doch gesehen. Richtig laut war der Laerm aus der Stadt zu hoeren, die von dort eher hellblau aussah (pink war eh nicht viel zu sehen). Dort haben wir auch unseren ersten Cache gefunden und einen Geocoin mitgenommen 🙂

Vom Berg runter liefen wir Richtung Norden zum Royal Gaitor, koeniglichen Scheingraebern. Diese sind ein Grund, warum es hier so toll ist, weil man ganz unerwartet ploetzlich viel mehr sieht, als man erwartet und das echt grossartig aussieht. Die Moghularchitektur ist beeindruckend und harmonisch, kann man sich gar nicht satt sehen. Ausserdem haben sie dort noch ein Musikvideo von so nem indischen Saenger gedreht. War sehr lustig, und wir haben uns mit dem Saenger zusammen fotografieren lassen 🙂

Als letztes wollten wir noch zum Monkeytempel (Galta). Wie der Name sagt, soll es da viele Affen geben, und es stimmt, total viele, egal wo man hingeschaut hat, lief ein Rhesusaffe rum, total cool!. Nachdem wir oben einen kleinen Tempel gefunden hatten, sind wir wegen eines weiteren Caches noch ein Stueck weiter gegangen und stellten dann fest, dass wir unser Ziel noch gar nicht erreicht hatten … In einer Art Schlucht lagen weitere Tempel und noch viel mehr Affen. Ich war total baff, eine ganz andere Welt und sie war fantastisch.

Auf dem Weg Richtung Hotel wurde Ela zuerst von einer Kuh auf die Hoerner genommen *schreck* aber nix passiert ausser einer Schramme *hui* und danach haben wir hier den ersten Supermarkt entdeckt. Endlich mal feste Preise und fuer nicht mal zwei Euro haben wir Obst und Suesskram gekauft. Gegessen haben wir im Hotel, das zum Glueck eine Art Restaurant hatte.

Wieder zeitig aufstehen, denn an Tag sieben stand das Amber Fort auf dem Programm, das noerdlich von Jaipur liegt. Dies ist eines der Wahrzeichen des Bundesstaates Rajasthan. Dort angekommen haben wir schon die Horden von Elefanten gesehen, die Touristen den Berg raufbuckeln muessen (arme Viehcher 🙁 ). Schick sahen sie trotzdem aus, mit Tuch und Bemalung. Wir sind natuerlich gelaufen, um Bilder von diesem tollen Anblick machen zu koennen, das Fort ist schon verdammt schick. Ausserdem haetten wir dann nicht die Kobra des Schlangenbeschwoerers nicht streicheln koennen 😉

Das Fort ist wieder im Moghulstil gebaut und recht gut erhalten, bzw. wird es wie anscheinend wie alles momentan, restauriert. Leider war es wieder etwas diesig, sodass wir nur begrenzt Aussicht hatten. Irgendwie haben wir aber den Weg in fuer Touristen eigentlich nicht gedacht Bereiche gefunden, und konnten dort ganz in Ruhe die Aussicht und Atmosphaere geniessen.

Auf dem Weg nach draussen sind wir dann einfach mal auf einen der Dickhaeuter mit Reiter zugegangen und gefragt, ob wir den Elefanten mit Erdnuessen fuettern duerften (wir hatten welche dabei). War total cool, dem grauen Riesen die Nuesse in/auf den Ruessel zu tun 🙂

Nachdem wir noch weiter oben auf dem Jaigarhfort waren, von wo aus wir nochmal einen super Blick auf das Amberfort und Jaipur hatten, sind wir runten und liessen uns vom Bus am Jal Mahal, einem Palast im Wasser absetzen. So mitten im See sieht der schon echt schick aus.

Die restlichen Stunden sahen wir uns noch einen modernen Hindutempel an und danach noch das unglaublich schlechte Museum fuer Indologie, in dem alles verstaubt, lieblos zusammengeworfen und die Buecher (alte Korane zum Beispiel) schimmelten – was fuer eine Schande.

Fuer den naechsten Morgen hatten wir uns eine Rikscha bestellt, weil es mit dem Zug nach Agra gehen sollte. Da wir nix anderes mehr bekommen haben, fuhren wir erste Klasse. Die Liegen waren aus Leder und wir waren zu zweit in einem Riesenabteil. Da konnten wir auch noch etwas Schlaf nachholen.

Schon waehrend der Zugfahrt war es unglaublich nebelig, und auch in Agra war es nicht besser. Das Taj haben wir auf dem Weg zum Hotel gar nicht gesehen, obwohl wir direkt dran vorbei gefahren sind. Wir hatten uns eh erstmal vorgenommen, nach Fatehpur Sikri zu fahren, nahe bei Agra. Das Ganze mit dem Bus, wo vor der Fahrt noch Werbefuzzis reinkommen und Salben und Hefte verkaufen, sehr spannend. Aber auch in Fatehpur Sikri war es neblig, sowohl in der Jamma-Masjid (Freitagsmoschee), als auch im eigentlichen Palast. Trotzdem war es super schick da, vorallem gibt es ein Gebaude, in dem in der Mitte eine Saeule steht, die sich zu einem Baum aufspannt und Bruecken in vier Richtungen weggehen.

Am naechsten Morgen stand dann erstmal das Taj Mahal an, natuerlich zu Sonnenaufgang, weil da das Licht am besten sein soll. Aber wo wir hinschauten nur Nebel … so ein Mist (engl. Nebel *g*) aber auch. Ausserdem waren die Sicherheitskontrollen total seltsam: Fotoapparat durften wir immerhin mit rein nehmen, aber Mr. Ganesh und Herr Eisbaer waren verboten und wurden als mutmassliche Terroristen nicht rein gelassen, was fuer ein Schwachsinn. Drinnen konnten wir keine 50 Meter weit sehen, wie doof aber auch. Direkt vor dem Taj haben wir nichtmal die Kuppel gesehen. Also sind wir erstmal rumgelaufen und haben den Cache auf dem Gelaende gesucht. Der war auch leicht gefunden, und dank des Nebels hat niemand mitbekommen, dass wir etwas unter einem Baum herausgezaubert haben.

Dann haben wir uns die Pflanzen und Tiere dort angeschaut, auch ein Mungo oder so (leider kein Wiesel 🙁 ) lief dort rum, und wieder Babyhunde. Irgendwann kam doch noch etwas Sicht, wir sahen das Taj und den Yamuna dahinter und waren etwas versoehnt (immerhin hat jeder von uns ueber 10 Euro Eintritt gezahlt!). Das Agrafort danach war ganz nett, aber aehnlich zu den anderen. Auch von dort war das Taj immernoch nicht auszumachen. Also sind wir weiter zur naechsten Jamma-Masjid, diesmal in Agra selbst und danach noch auf die andere Yamunaseite zu zwei weiteren Graebern. Dort haben wir erstmal jeder 6(!) Tequila auf nuechternen Magen zu uns genommen, uff. Wir wissen nicht genau, wie es heisst, aber es war Gebaeck, in das Zwiebeln, Gemuese, Jogurth, Chillisosse rein und Massalla drueber gemacht wurden, super lecker.

Die Kueche hier ist sowieso super lecker, wir Essen immer wieder was Neues, obwohl wir oft das Gleiche bestellen (meist halt Thali, einen Mix aus allem).

Da wir erst abends nach Varansi weiter wollten haben wir uns noch eine Rikscha nach Sikandra genommen. Und boh, wie super toll. Auch ein Grab (diesmal von Akbar, der die Region stark gepraegt hat), mit Antilopen im Garten und superschoenen Gebaeuden. Ausserdem haben wir davor noch Hanumanaffen mit Erdnuessen gefuettert, tolle Tiere (und total intelligent, die haben genau mitbekommen, wo ich die Erdnuesse herholte).

Die Fahrt nach Varanasi war lang, aber okay. Wir haben sogar geschlafen, diesmal wieder in einem normalen Sleeper. Und Varanasi ist die heilige Stadt der Hindus schlecht hin.

In den letzten drei Tagen haben wir uns hauptsaechlich die Ghats, die heiligen Badestellen der Hindus angeschaut. Diese koennen dort Koerper und Geist reinigen, indem sie im Ganges baden (man will es wirklich nicht, braunes Wasser und Muell ueberall). Der Goldene Tempel hier ist leider fuer Nicht-Hindus gesperrt, also war nix zu sehen. Und sonst hat die Stadt gar nicht so viel zu bieten, es kommen halt alle nur zum Baden her, aber das ist ziemlich spannend, vor allem die beiden Ghats, an denen die Toten verbrannt werden …

Soweit erstmal, endlich mal die Zeit gefunden, wieder etwas aufzuschreiben. Sorry, dass es soviel auf einmal ist, aber die letzten Male bin ich kaum zum Schreiben gekommen, weil ich immer Bilder sichern musste. Die muss ich leider heute schuldig bleiben, weil wir gleich zum Flughafen muessen.

Dann wunderschoene Weihnachten und vielleicht bis Mumbai, dann auch mit Bildern.

Viele Gruesse aus Varanasi,

Chris

CC BY-NC-SA 4.0 Von Delhi nach Varanasi von Christian Gierds ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

4 Gedanken zu „Von Delhi nach Varanasi“

  1. (Hier sollte ein Fote vom Weihnachtsbaum sein, kriege es aber nicht hin-Selber denken 😉

    Hallo Ihr beiden Weihnachtsengel,

    haben gestern viel an Euch gedacht. Aber viele dieser Eindrücke, die Ihr bekommt erhält man nur einmal. Aber es ist wohl klar das es in Indien nebelig ist. Das sind wohl noch die letzten Überreste des Britischen Kolonialreiches.

    Ach Chris noch eine neiderfüllte Bemerkung zu „dem“ Foto zwei gutaussehende Frauen an der Seite muss doch ein tolles Gefühl geben. Aber wie lange habt Ihr da gestanden, da der Inder im Hintergrund schon schläft.(; -)

    Wir hoffen, dass Ihr am 24. auch noch einige Augenblicke für Euch in Ruhe hattet. Bei uns geht es ja bis zum 26.12. durch. Danach werden wir auch ein wenig unseren Urlaub genießen.

    Wenn Ihr auch bei manchen Erlebnissen zu beneiden seid, aber Schlange streicheln und zu engen Kuh-Kontakt, Ratten usw. sind verzichtbar.

    Wir hoffen, Eure Kraft bleibt Euch erhalten, das Essen scheint Euch ja gut zu schmecken.

    Liebe Grüße aus dem heute früh vereisten und jetzt sonnigen Berlin.

    Ich-AG und B-Treff

  2. achje…wirklich? Haben sie nicht mit reingelassen, Eure beiden Begleiter? Diese Idioten! Was machen denn nun kleine indische Kinder, wenn sie ihre besten Freunde mit zu den Sehenswürdigkeiten schleppen wollen…dürfen die dann auch nicht rein? Komisch komisch ist das allemal, das nächste Mal müsst Ihr sie wohl irgendwie reinschmuggeln. Mmmmh muss sich doch eine Möglichkeit ergeben.

    Sonst finde ich es ja niedlich, dass sich Deine Blogeinträge so sehr um das essen drehen…ich bin ja noch vom weihnachtsessen pappsatt, aber vielleicht machst Du mir noch die indische Küche schmackhaft 😉 Und ich ahne schon schreckliches, wenn Ihr wieder nach Hause kommt und alle Kinder zum Inder schleppt und man dann immer die extrascharfen Sachen mitbestellen muss… speit Ihr schon Feuer?

    Macht jedenfalls weiter so und schöne Photos sowieso und ich drücke die Daumen für die kommenden Tage. Könnt ja mal öhm…chatten? Vielleicht trifft man sich ja in der gleichen Zeitzone…zwischen dort schlafen gehen und hier Mittagessen oder so. Nein, ich habe noch nicht nachgesehen, wieviele Stunden Unterschied Ihr eigentlich habt…muss das mal elaborieren.

    Bis denne und viel Spaß weiterhin,
    xi

  3. Hallo Ihr vier,

    Weihnachten ist nun fast vorbei, aber Ihr habt vermutlich so viel Abwechslung, dass Euch das nicht weiter auffällt. Wir haben jedenfalls viel an Euch gedacht und wünschen weiterhin eine gute Reise.

    Gestern war die Feier zur Diamantenen Hochzeit, war alles prima. Dass Ihr Euch telefonisch aus Indien gemeldet hattet, war mit großer Freude aufgenommen worden. Übrigens wart Ihr bei der Feier mit dabei. Wir hatten das Foto von Euch mit den farbenfrohen Indern ausgedruckt und zur Feier auf den Tisch gestellt, sozusagen zwischen Vorspeise und Gänsebraten. Nach der Feier haben wir mit unseren Schlafgästen noch bis nach 2 Uhr geklönt und nun sind wir froh, dass wir bis ins neue Jahr hinein Urlaub haben.

    Viel Spaß und gutes Gelingen bei den nächsten Exkursionen!!!

    Liebe Grüße von

    Ich-AG und B-Treff

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